02. Februar: Professorinnen aus dem Fachbereich Gesundheit starten multizentrische Therapiestudie
(Hamburg, Idstein) Zwei Professorinnen der Hochschule Fresenius haben sich in Zusammenarbeit mit Forschern des Universitätsklinikums Münster, der Charite Berlin, und des Klinikums München-Bogenhausen erfolgreich um Projektmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für eine multizentrische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit von intensiver Sprachtherapie beworben. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Studien und Empirische Analysen in der Versorgungsforschung“, Modul 4: „Interventionelle Studien zum Versorgungsgeschehen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde der Forschungsantrag “From Controlled Experimental Trial to Everyday Communication: How effective is intensive aphasia therapy under routine clinical conditions?” (FCET2EC) zur Förderung ausgewählt. Als Antragsteller fungierten Baumgärtner, Breitenstein, Flöel, †Springer, Ziegler & Grewe.
Annette Baumgärtner, Professorin für Logopädie mit dem Schwerpunkt Neurogene Sprach- und Sprechstörungen am Standort Hamburg, hat das Projekt als Erstantragstellerin federführend entwickelt. Professor Dr. Tanja Grewe, Stellvertretende Studiendekanin Logopädie am Standort Idstein, ebenfalls mit dem Schwerpunkt neurogener Sprach- und Sprechstörungen, ist Mitantragstellerin und Herausgeberin des speziell für die Studie entwickelten Therapiemanuals.
Die Antragstellung wurde durch die Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB), der Professor Baumgärtner und Professor Grewe angehören, initiiert. Durch die finanzielle Unterstützung der GAB war es einer speziell zum Zweck einer Antragstellung gebildeten Arbeitsgruppe möglich, sich regelmäßig zu treffen, um das Studiendesign und die Logistik dieses multizentrischen Projekts zu planen. Deutschlandweit nehmen 14 ambulante und (teil-)stationäre Rehabilitationseinrichtungen teil. Das Ziel der Studie ist es, zu überprüfen, ob intensive Sprachtherapie über (mindestens) drei Wochen bei Patienten, die vor mehr als sechs Monaten einen Schlaganfall erlitten und infolge dessen eine Sprachstörung haben, zur Verbesserung der alltäglichen Kommunikationsfähigkeit führt.

Erfolreich bei der Einwerbung von Fördermitteln: Professor Annette Baumgärtner und Professor Dr. Tanja Grewe
