08. Dezember: Experten diskutierten an der Hochschule Fresenius über Trends und neue Berufe in der digitalen Wirtschaft

Acht Prozent Wachstum pro Jahr, Prognose unvermindert gut – wovon nahezu alle Volkswirtschaften weltweit nur träumen können, ist für die digitale Wirtschaft in Deutschland ganz real. Im vergangenen Jahr überschritt die Branche erstmals die Umsatzmarke von 100 Milliarden Euro. 364.000 Menschen arbeiten schon heute in der digitalen Wirtschaft, im kommenden Jahr sollen es laut brancheneigenen Prognosen 390.000 sein. Die Industrie- und Handelskammern sprechen schon jetzt von deutschlandweit 20.000 unbesetzten Stellen.

Auch für die Stadt Hamburg sind Online-Technologien ein Wachstumstreiber. „Mit über 23.000 Unternehmen ist die Medien-, IT- und Telekommunikationsbranche einer der wichtigsten Zukunftssektoren für die Metropolregion Hamburg“, heißt es auf der Homepage der Stadt.

So stabil das Wachstum, so dynamisch verändert sich die Branche. Ständige technologische Innovationen und das Zusammenwachsen bislang getrennter Bereiche der Medien- und IT-Wirtschaft sorgen für ständigen Wandel. Daher war die Podiumsdiskussion „Digitale Wirtschaft  - Trends und neue Berufe“  im Rahmen des Campus Days an der Hochschule Fresenius für Studierende und Branchenprofis, für Wissenschaftler und Studieninteressierte gleichermaßen spannend.

Dr. Carsten Brosda, Leiter des Amtes für Medien der Hamburger Senatskanzlei, Joachim Dierks,  Geschäftsführer der Cyquest GmbH, Maren Freyberg, Geschäftsführerin der DwightCribb Personalberatung GmbH, Burkhard Leimbrock, Vizepräsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) und Managing Director von Iconmobile, Heike Scholz, Gründerin des Online-Magazins mobile zeitgeist, und  Prof. Dr. Yorck von Borcke, Studiendekan für Media & Communication Management an der Hochschule Fresenius Hamburg, diskutierten am 30. November 2011 unter anderem über die steigende sowie branchenübergreifende Relevanz der digitalen Wirtschaft und deren zukünftigen Trends.  Insbesondere die Bereiche Mobile, Social Media und Targeting führen zu einer zunehmenden Veränderung in der Kundenkommunikation und bringen neue Geschäftsmodelle hervor.

Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt waren die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten in die Branche. Wie die 20.000 unbesetzten Stellen zeigen, besteht hier, laut Meinung der Experten, ein hoher Bedarf nach Nachwuchskräften, der sich in Zukunft auch noch weiter verstärken wird. Entsprechend dieser Entwicklung bietet die Hochschule Fresenius seit diesem Semester den Schwerpunkt „Online Management“ an, der auf eine berufliche Laufbahn in der digitalen Wirtschaft vorbereitet.

Die Hochschule Fresenius Hamburg bedankt sich recht herzlichen bei allen Referenten für diese spannende und aufschlussreiche Diskussion.

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